Das kleine Kraftwerk im Auto hat einiges zu tun!

Der Akkumulator Ihres Wagens ist ein eher unscheinbarer kleiner Kasten, der meistens im Bereich der Fahrzeugfront versteckt ist. Manche Fahrzeughersteller setzten mittlerweile auf den Einbau im Kofferraum, in der Regel als Platz für den zweiten Akku. Aufgrund zahlreicher technischer Komponenten von der Alarmanlage über die Sitzheizung und Navi, wird heutzutage mehr Power benötigt als es in älteren Fahrzeugen notwendig war.

Wir verlassen uns auf die Akkus, die unseren Autos Energie bereitstellen zum Starten und für eine gleichmäßige Spannung während des Betriebs sorgen. Heutige On-Board-Systeme mit Ultraschallsensoren zur Parkplatzüberwachung und Spurhalteassistent, sowie das Aufladen zahlreicher elektronischer Geräte vom Smartphone bis zum iPad und Notebook beanspruchen die Akkuleistung stark. Die durchschnittliche Lebensdauer eines Kfz-Akkus kann zwischen drei und fünf Jahren liegen, aber die genaue Akkulaufzeit, hängt von einer Reihe von Faktoren ab.

Aufbau und Arbeitsweise Auto Akku

Die meisten Kraftfahrzeuge heutzutage sind mit 12-Volt-Blei-Akkus unter der Haube ausgestattet. Es gibt ein paar Variationen in der Auswahl, die Grundlagen bleiben allerdings die Gleichen. Ein Pkw Akkumulator beinhaltet eine Reihe von sechs Zellen die jeweils 2,1 Volt erzeugen. Jede Zelle besteht aus zwei Arten von Bleiplatten, eine aus reinem Blei und die andere aus Bleidioxid. Batterie kaufen Diese sind in einer Schwefelsäurelösung getaucht und über die nächste Platte miteinander verbunden, wobei sie zwei Pole bilden, einen positiven und einen negativen! Durch Reihenschaltung ist alles miteinander verbunden. Innerhalb des Systems findet eine chemische Reaktion statt, die Elektronen über die Blei-Platten bewegen lässt. Auf diese Weise wird eine elektrische Ladung erzeugt.

Der Auto Akku wird entladen, wenn sich Elektronen von einer Platte zur anderen bewegen. Das Aufladen des Kfz-Akkus funktioniert quasi spiegelverkehrt, indem der Prozess einfach ausgedrückt durch Stromzufuhr umgekehrt wird. Die Lösung hat sogenannte Reaktanten enthalten, diese unterstützen die elektrochemische Reaktion. Mit der Zeit werden diese nützlichen Helfer nach und nach weniger und letztendlich wird es nicht mehr möglich genügend Spannung zum Betrieb eines Automobils zu erzeugen.

Welche Auswirkungen haben Witterungsverhältnisse auf Akkumulatoren?

Die durchschnittliche Lebensdauer der Autobatterie wird von vielen Variablen beeinflusst, aber selbst unter perfekten Bedingungen wird die Akkulaufzeit aufgrund der chemischen Zusammensetzung irgendwann abbauen. Der zweitgrößte Faktor für die Verkürzung der Lebensdauer eines Auto Akkus ist die Umgebungstemperatur im Einklang mit den Fahrgewohnheiten. Kurzstreckenfahrer werden grundsätzlich den Akku eher austauschen müssen als Langstreckenfahrer.

Hohe und niedrige Temperaturen schaden dem Auto Akku

Der Kraftspeicher ist im Bereich der Motorhaube großen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Extreme Kälte und Hitze sind ein Akku-Killer, steht Ihr Fahrzeug ungeschützt über Tage in der prallen Sonne kann es durchaus passieren, das nach zwei Tagen der Akkumulator vollständig entladen ist. Aus diesem Grund liegen die Intervalle zum Wechsel eines Kfz-Akkus im Süden Europas zwischen zwei und maximal drei Jahren, im Norden Europas hingegen halten die Stromspeicher bis zu fünf Jahre. Der Grund ist leicht erklärt, durch die große Hitze verdunstet die Flüssigkeit innerhalb des Kraftspeichers schneller und verursacht dadurch interne Schäden, die letztendlich die Lebensdauer verkürzen.

Vielleicht haben Sie auch hin und wieder im Winter Schwierigkeiten Ihr Auto zu starten. Das liegt an den Minusgrade, diese erschweren es dem Akku, den großen Energieschub zum Starten des Motors bereitzustellen. Die Kälte verdickt das Motoröl was zusätzlich mehr Power benötigt, um die notwendigen Umdrehungen überhaupt erzeugen zu können.

Fazit

Nach drei Jahren sollten Sie genauer auf Anzeichen achtgeben und im Zweifelsfall einen Austausch des Akkus in Betracht ziehen. Bleiben Sie irgendwo liegen werden die Kosten für den Pannendienst wesentlich höher ausfallen.

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